Geschichte

Die Puezhütte wurde 1889 vom Deutsch-Österreichischen Alpenverein erbaut. Nach dem Ersten Weltkrieg ging sie an die Sektion Bozen des  Italienischen Alpenvereins über. Diese übergab sie im Jahr 1940 an den allseits bekannten Gadertaler Bergführer, Jäger und Skilehrer Pietro Costa. Costa führte die Hütte bis zum Jahr 1989, bevor er sie an seine Kinder Oscar und Gemma weitergab.

Nachdem die Puezhütte dem Andrang und den Anforderungen des modernen Bergtourismus nicht mehr gerecht wurde, erbaute der CAI in unmittelbarer Nähe ein neues, größeres Schutzhaus.
Am 8. August 1982 wurde die neue Puezhütte im Beisein des damaligen italienischen Staatspräsidenten Sandro Pertini eröffnet.

Seit 2024 wird die Puezhütte von Costa Denis, dem Enkel von Pietro Costa, bewirtschaftet. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern führt er das Erbe seines Großvaters mit viel Liebe und Einsatz fort und lenkt die Geschicke der Puezhütte behutsam in eine nachhaltige und umweltschonende Zukunft.

„Eine Schutzhütte darf heutzutage nicht mehr nur als Schutz für Wanderer vor alpinen Gefahren gesehen werden. Wir Hüttenwirte müssen uns ganz bewusst den Schutz der Natur und der Bergwelt zum Ziel setzen.“

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